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FVgg Neudorf – FC Odenheim 5:0 (2:0)

Es geht doch!

Nach vier sieglosen Spielen endlich der erste Erfolg im neuen Jahr; und dieser kam auf teils fulminanter Art und Weise zustande.

Vom Beginn legte die FVgg los wie die Feuerwehr und zeigte gleich wer Herr im Hause ist. Im Gegensatz zu den letzten Partien, in dem man ab und an zu behäbig agierte, ließ man das Spielgerät flüssig in den eigenen Reihen zirkulieren. Schnell schnürte man die Gäste ein. Es dauerte dann auch nicht lange, ehe J.Jäckle durch einen raffiniert getretenen Freistoß die 1:0-Führung besorgte, in dem er den FC-Keeper auf dem falschen Fuß erwischte. Dieser Treffer wirkte wie ein Dosenöffner für weitere Treffer, denn in der Folgezeit gab es Einschussmöglichkeiten in Hülle und Fülle. Kurz nach der Führung ließen M.Ludwig und J.Dollinger erste gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt. Immer wieder wurden Angriffe über die beiden Außenverteidiger Dennis und Daniel Kappes vorgetragen, welche stets gefährlich waren. Den Gästen ließ man kaum Luft zum Atmen. Erst nach 25 Minuten tauchten diese erstmal gefährlich vor dem FVgg-Tor auf, allerdings zu harmlos. Im Folgenden weiterhin Einbahnstraßenfußball, die Gäste wirkten zu diesem Zeitpunkt heillos überfordert. Durch konsequentes Pressing und schnelles Umschalten sorgte man immer wieder für Gefahr im FC-Strafraum. Erst in der 40.Minute fiel das längst fällige 2:0 durch M.Ludwig, indem er nach einer Flanke - mit dem Rücken zum Tor stehend - sehenswert mit dem Hinterkopf vollstreckte. Auch danach brannte es lichterloh in der FC-Defensive und so hätte S.Corovic binnen wenigen Minuten durch drei hochkarätige Chancen gar zum Matchwinner avancieren können, doch versagten frei vor dem Gehäuse die Nerven. So ging man mit einem 2:0 in die Pause, womit die Gäste noch aller bestens bedient waren.

 

Nach dem Wechsel hatte es aber zunächst den Anschein, dass sich der FC Odenheim seines Glückes bewusst wurde. Forsch kamen diese aus der Kabine und boten der FVgg zunächst Paroli; das Aufbäumen war allerdings nicht von großer Dauer. Aber auch die FVgg konnte nicht mehr so dominieren, wie im ersten Abschnitt. Die Tore fielen aber trotzdem. Vor allem dem 3:0 durch S.Schlindwein ging ein schnörkelloser Spielzug, frei nach dem Motto:,,Fußball kann so einfach sein", voraus (73.). Selbiger sorgte auch für das 4:0 kurz vor Schluss (83.); die Gäste ergaben sich vorher längst ihrem Schicksal. Den Schlusspunkt setzte M.Ludwig zum am Ende hochverdienten

 

5:0-Kantersieg (86.) gegen einen Gegner, der an diesem Tag nicht den Hauch einer Chance hatte.

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Veröffentlichung

So, 03. April 2016

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