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FVgg Neudorf – FV 1912 Wiesental 0:0

Die FVgg trennt sich von den von Ex-Trainer Senad Nadarevic gecoachten ,,Zwölfern“ mit einem torlosen Remis. Doch die Begegnung war ganz und gar nicht dem Ergebnis entsprechend. Es war eine intensive taktisch hochklassige Partie von beiden Mannschaften.

 

Den etwas besseren Start erwischten zunächst die Gäste. Bereits nach sieben Minuten gaben diese den ersten Warnschuss ab, welchen TW König sicher parierte. Schnell kristallisierte sich der Plan der Gäste heraus, welche sich auf eine kompakte Defensive fokussierten und auf Konter mit den schnellen Spielern um den Ex-FVggler Robin Brecht lauerten. Entsprechend tat sich die FVgg ein wenig schwer im Spiel nach vorne, zumal das Laufen ohne Ball noch etwas Luft nach oben hatte. Das Geschehen spielte sich die erste halbe Stunde vor allem im Mittelfeld ab. Torszenen – zumindest im Ansatz – waren lediglich durch Standardsituationen zu verzeichnen, wie etwa ein durchaus gut getretener Freistoß der Gäste (28.).

 

Es war dann doch nur fünf Minuten später, ehe es die erste dicke Möglichkeit zur Führung gab. Endlich ergab sich die Chance zu kombinieren. Eine schöne Kombination ermöglichte J.Jäckle eine Flanke von der rechten Seite, welche M.Ludwig per Kopfball jedoch an den Pfosten setzte. Bis auf einen weiteren Freistoß für die Zwölfer kurz vor der Pause gab es nichts Nennenswertes mehr, sodass man torlos in die Pause ging.

 

Die erste Viertelstunde des zweiten Abschnitts gehörte dann der FVgg. Innerhalb von wenigen Minuten hatte M.Bozkurt zweimal aussichtsreiche Möglichkeiten, gar in Führung zu gehen (54./56.). Nach einer Stunde nahm die Druckphase etwas ab, was auch daran lag, dass sich die Gäste schnell wieder ihrer defensiven Grundordnung annahmen. Doch auch diese konnten ihre Konteraktionen nicht vortragen; zu aufmerksam war die FVgg-Defensive. Man bekam den Eindruck, Tore würden nur durch Zufallsprodukte oder haarsträubenden Fehlern fallen; beide Mannschaften machten so gut wie keine Fehler in ihrer Defensivarbeit. So zog die FVgg in den letzten Minuten nochmals die Zügel an, auch weil der Gegner nun konditionell etwas abbaute. Es kam in dieser Phase zu einem Kuriosum, wie es sich bereits vor langer Zeit in einer Bundesliga-Partie von 1899 Hoffenheim ereignete. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite ging der Ball an das Außennetz, lag aber plötzlich im Tor. Zuerst gab der Unparteiische sogar den Treffer; doch schnell wurde klar, dass ein Loch im Netz dafür verantwortlich war. So blieb es schließlich auch bis zum Ende der Partie beim einem 0:0 der hochklassigen Sorte.

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Veröffentlichung

So, 18. September 2016

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