FVgg Neudorf - FV Hambrücken 2:3 (1:2)
Nach fünf Spielen ohne Niederlage patzt die FVgg im Derby gegen den Nachbarn aus Hambrücken.
Dass der Sieg der Gäste am Ende in Ordnung geht, zeigten sie vom Beginn weg.
Die Gäste waren von Anfang an hellwach, während die FVgg-Mannen gedanklich noch nicht auf dem Platz zu sein schienen. Denn bereits nach etwa 20 Sekunden musste TW König schon das erste Mal hinter sich greifen. Mit dem ersten Angriff gingen die Hambrücker in Führung (1.).
Nach der frühen kalten Dusche versuchte man nun die Partie zu kommen, was anfänglich nur schwerlich gelang. Die Gäste zeigten Präsenz in den Zweikämpfen und versuchten ihrerseits schnell nach vorne zu spielen. Daher war das 2:0 in dieser Phase nicht unverdient (18.). Immer wieder spielte der Gast über ihren brandgefährlichen Stürmer, welcher bereits die beiden Tore erzielte. Defensiv hatte man somit viel Arbeit zu verrichten. Dennoch konnte man selbst offensiv zulegen und sich in des Gegners 16er vorspielen; allerdings noch nicht zwingend genug. Erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts schaffte man es klare Aktionen zu kreieren. Die Konsequenz war schließlich der Anschlusstreffer durch M.Ludwig, nach feiner Flanke von K.Prestel (43.).
Im zweiten Abschnitt konnte die FVgg allerdings nicht mehr ganz an das Ende der ersten Halbzeit anknüpfen, zumal die Gäste besser aus der Kabine kamen. So fiel dann auch der Treffer zum 3:1, welcher klasse herausgespielt wurde und der Gästestürmer zum dritten Mal traf (50.).
Die FVgg berappelte sich jedoch relativ schnell und man versuchte wieder ranzukommen. Die große Chance zum erneuten Anschluss hatte M.Ludwig, doch der Ball wurde kurz vor der Torlinie geklärt. Die FVgg war nun etwas am Drücker, allerdings wurde es in der Folgezeit nicht mehr zwingend. Die Gäste waren in der zweiten Halbzeit vor allem durch Standards gefährlich und blieben ihrer kämpferischen Linie treu. In der Schlussphase des Spiel verkürzte Youngster M.Prestel auf 2:3 (82.), sodass man nochmals Lunte roch. Gefährliche Aktionen kamen nicht mehr zustande, sodass man schließlich den einen Punkt nicht mehr einheimsen konnte. Am Ende verlor man gegen eine Mannschaft, die insgesamt etwas galliger und bissiger war und einen Stürmer in ihren Reihen hatten, der seine Mannschaft quasi im Alleingang zum Erfolg schoss.
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