Pokalhalbfinale TSV Stettfeld – FVgg Neudorf 0:1 (0:1)
Fiiiiinaaaaale oh oh, Fiiiiinaaaaale oh oh oh oh!
Die FVgg gewinnt hochverdient die Pokal-Halbfinalpartie beim TSV Stettfeld und zieht ins Finale ein, wo es nun zum Hammer-Derby gegen den Nachbarn aus Hambrücken kommt!
Coach T.Ludwig musste im Vergleich zum Auswärtssieg in Rinklingen auf die abgemeldeten J.Scholl und M.Heilig verzichten, konnte aber glücklicherweise wieder auf S. und D.Schlindwein zurückgreifen.
Es war das im Vorfeld erwartet enge Spiel gegen einen Gegner, welcher derzeit ebenso mit breiter Brust auflief. Beide Mannschaften tasteten sich in der Anfangsphase ab; keiner wollte früh einen entscheidenden Fehler machen. Doch nach und nach wurde die FVgg besser und erspielte sich eine optische Überlegenheit. Das Spielgerät lief äußerst flüssig durch die eigenen Reihen. Vor allem über die rechte Offensivseite, welche Daniel Kappes und K.Prestel bedienten, war man immer wieder aktiv. Letztendlich kam aber der finale oder entscheidende Pass in die Spitze noch nicht an. Allerdings lieferte die FVgg taktisch und läuferisch eine überragende Vorstellung ab. Die Defensive um das glänzend aufgelegte Verteidiger-Duo E.Aksu/S.Kraus stand wie ein Bollwerk und ließ bis dato überhaupt nichts anbrennen. In Minute 35 konnte man schließlich auch offensiv Akzente setzen, woraus sofort der Führungstreffer entstand. E.Aksu stand nach einer Ecke von K.Prestel völlig blank und konnte lehrbuchhaft einnicken. Der Führungstreffer war natürlich wie Wasser auf die FVgg-Mühlen. Mit der Führung im Rücken ließ man bis zum Pausentee nichts mehr anbrennen.
Im zweiten Abschnitt wurde die Partie nun etwas nickliger und hektischer, sodass die aggressiv geführten Zweikämpfe nun merklich zunahmen. Der gut leitende Unparteiische hatte oftmals knifflige Entscheidungen zu treffen. Doch die FVgg bewahrte in dieser Phase immer wieder die Ruhe und setzte die Vorgaben weiterhin tadellos um. In der Schlussviertelstunde gingen die Gastgeber nun zunehmend mehr Risiko, sodass die FVgg-Defensive nochmals mehr an Arbeit verrichten musste, es sich allerdings auch mehr Räume eröffneten. Einmal musste zwar Daniel Kappes in höchster Not auf der Linie retten, ansonsten hatte man als FVgg-Zuschauer aber nicht das Gefühl, dass noch etwas schiefgehen könnten. In den Schlussminuten gingen die Hausherren nun volles Risiko. Das kleine Manko auf FVgg-Seite war, dass es in dieser Phase leider nur zu einem Konter durch Y.Bulut reichte und dieser obendrein noch im Abseits stand. So konnte man den Sack nicht endgültig zu machen. Die Nachspielzeit von fünf Minuten galt es nun zu überstehen, was am Ende ebenso relativ reibungslos gelang. Entsprechend war nach Abpfiff die Erleichterung groß und die Freude über den Einzug ins Finale bei Spieler, Verantwortlichen und Anhänger grenzenlos!
Die FVgg gewann das Pokalspiel am Ende - vor allem aufgrund einer hochdisziplinierten tadellosen Mannschaftsleistung - verdient und steht somit nach 2009 und 2014 binnen acht Jahren zum dritten Mal im Pokalfinale des Bruchsaler Kreispokals!
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