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VfR Kronau - FVgg Neudorf 1:1 (0:1)

Puuuhhh, harte Schwerstarbeit musste die FVgg am vergangenen Sonntag bei hochsommerlichen Temperaturen verrichten, bis letztlich dieser eine Punkt unter Dach und Fach war!
 
Im Grunde war es dem Unvermögen der Gastgeber und FVgg-Keeper Ole Wolkowicki zu verdanken, dass es am Ende 1:1 hieß, womit die FVgg zugegebenermaßen bestens bedient war.
Zunächst begann die FVgg ganz ordentlich, so dass man die Begegnung ausgeglichen gestalten konnte. Die erste Duftmarke setzte Stefan Schlindwein mit einem Kopfball an das Außennetz nach einer Flanke von Jannik Jäckle (6.). Im weiteren Verlauf wurden die Gastgeber aktiver ohne zunächst die FVgg-Defensive in Bedrängnis zu bringen. Auf Seiten der FVgg hätte man zuvor einen Elfmeter bekommen müssen, doch der SR verweigerte nach einem Handspiel im VfR-Strafraum den fälligen Elfmeter (15.).
 
Mitte des ersten Abschnitt kreierten die Kronauer allerdings nun mehr und mehr Chancen. Gegen Ende der ersten Halbzeit, versuchte die FVgg etwas Ruhe in das eigene Spiel reinzubekommen, was auch gelang. In der 7.Minute der Nachspielzeit – aufgrund einer Trinkpause - ging die FVgg gar in Führung! Nach einer Flanke durch Erhan Aksu von der rechten Seite, stand Manuel Heilig am langen Pfosten goldrichtig und vollstreckte per Kopf in die Maschen. Mit der Führung im Rücken ging in die Kabine und in den zweiten Durchgang.
Man ahnte jedoch in der Pause, dass die Hausherren nun nochmal Gas geben werden, was auch nicht lange dauerte. Fast die gesamte zweite Hälfte war es Einbahnstraßenfußball. Dabei wuchs zwischen Minute 50 und 90 Torhüter Ole Wolkowicki über sich hinaus, in dem eine Fülle an Einschusschancen überragend entschärfte und somit die FVgg immer wieder im Spiel hielt. Nur selten kam die FVgg zu Entlastungsangriffen. Die größte Chance zum 2:0 hatte noch Yasin Bulut, als er frei auf den Kronauer Torhüter zulief, doch sich den Ball kurz vor dem Abschluss zu weit vorlegte. Zehn Minuten vor Schluss klingelte es dann doch noch im FVgg-Gehäuse. Das Ärgerliche daran war, dass man sich diesen Treffer im Grunde fast selbst eingeschenkt hat. So musste man noch zittern, nicht noch den zweiten Treffer zu kassieren, zumal der Unparteiische reichlich Gefallen an der Partie zu haben schien. Völlig unverständlich gab der Schiedsrichter 7(!) Minuten Extra-Spielzeit – wohlgemerkt diesmal ohne Trinkpause - obendrauf. Doch am Ende schaukelte man das Ding irgendwie über die Zeit. Am Ende ein sicherlich glücklicher, aber enorm wichtiger Punkt, bei dem ohne Frage der junge FVgg-Keeper den entscheidenden Anteil hatte.

Auch die kämpferische und läuferische Einstellung der Mannschaft bei warmen Temperaturen ist ebenso hervorzuheben. Daran gilt es vor allem in den nächsten beiden Begegnungen anzuknüpfen.

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Veröffentlichung

So, 22. April 2018

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