FVgg Neudorf - SpVgg Oberhausen 1:1 (1:1)
Mit einem am Ende nicht wirklich zufriedenstellenden Remis startet die FVgg in das Fußballjahr 2016.
Aufgrund der Tabellensituation schienen im Vorfeld der Partie - welche in KSC-Torhüter René Vollath einen prominenten Spielleiter hatte - die Verhältnisse klar geregelt.
Die FVgg ging als Favorit in die Partie und legte entsprechend los. Der erste gut vorgetragene Angriff über die rechte Seite legte M.Ludwig ab auf D.Schlindwein, dessen abgefälschter Schuss den linken Pfosten striff, aber ins Toraus ging. Die darauffolgende Ecke fand im einlaufenden M.Ludwig einen Abnehmer, welcher per Kopf zur frühen FVgg-Führung vollstreckte (7.). Somit ein Start nach Maß. Doch im weiteren Verlauf ließ man das Tempo schleifen, weshalb die Gäste über den Kampf allmählich Zugriff auf die Partie bekamen. Es entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie um jeden Ball vor allem im Mittelfeld. Hektik und viel Stückwerk prägten den Mittelteil der ersten Hälfte. In dieser Phase versäumte die FVgg Ruhe in die Begegnung zu bekommen und das Spiel breit zu gestalten. Weder das Team, noch die Gäste kamen zu nennenswerten Torszenen. Nur vereinzelt suchten die Oberhausener den Weg in den FVgg-16er; und kamen so praktisch aus dem Nichts noch vor der Halbzeit zum Ausgleich. Per Ecke konnten die Gelb-Schwarzen ebenfalls per Kopf zum etwas ärgerlichen 1:1 ausgleichen (45+2). Unmittelbar darauf pfiff der Unparteiische zum Pausentee.
Die zweite Hälfte begann im Grunde wie die Erste. Einen Angriff über die linke Seite erreichte erneut den agilen M.Ludwig im Strafraum, welcher jedoch regelwidrig zu Fall gebracht wurde. SR Vollath entschied sofort auf Strafstoß. J.Jäckles durchaus gut getretener Elfmeter konnte der Gästetorwart allerdings bravourös entschärfen (47.).
Der Spielverlauf gleichte im Folgenden ebenso dem des ersten Durchgangs. Erneut entwickelte sich eine hart umkämpfte, aber - das sei erwähnt - jederzeit faire Partie, in der am Ende der SR lediglich zweimal den gelben Karton zücken musste und somit die Partie jederzeit im Griff hatte. Allerdings kam die FVgg zu durchaus guten Einschussmöglichkeiten. N.Jäckle traf nach einem gut getretenen Freistoß nur den Außenpfosten. Die wohl besten Möglichkeiten hatte wiederum M.Ludwig, als er zwei Mal mehr oder weniger frei auf das gegnerische Gehäuse zulief, aber nicht von Glück behaftet war. In der Schlussphase der Partie schienen bei beiden Teams die Kräfte zu schwinden, sodass die Partie sichtbar auf ein Unentschieden hinauslief.
Schließlich pfiff der KSC-Profi, welcher stets auf Höhe des Geschehens war und korrekterweise viel laufen ließ, die Partie ab. Somit bot sich den Zuschauern ein spannendes und von Kampf geprägtes Derby, aus dem die FVgg am Ende doch zwei Punkte zu wenig mitnahm.
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